Wohnraum am Bestand erweitern

Holzanbau in Dortmund: das bestehende Haus sinnvoll erweitern

Ein Hausanbau in Holzbauweise schafft zusätzliche Wohnfläche direkt am Bestand. Beim Erweiterungsbau entscheidet vor allem der Anschluss an das vorhandene Gebäude: Fundament, neue Wandöffnungen, Boden- und Deckenhöhen, Dachanschluss, Fassade, Luftdichtheit, Wärmebrücken und Haustechnik müssen zusammen geplant werden.

Raum Dortmund · technische Vorqualifizierung statt Schnellangebot

Projektanfrage

Projekt kurz einordnen

Bestand, Ziel und Planungsstand kurz angeben – für eine sinnvollere erste Einschätzung.

  • Keine „Angebot in 60 Sekunden“-Versprechen bei komplexen Bauvorhaben.
  • Die Angaben dienen zuerst der Qualifizierung und technischen Vorprüfung.
  • Ausführender Fachpartner und Leistungsumfang werden vor einer Beauftragung transparent benannt.
Optional: bis zu 3 Dateien, je max. 2 MB, zusammen max. 3,5 MB.

Pflichtfelder sind mit * markiert. Keine Weitergabe zu Werbezwecken; eine Weitergabe an einen ausführenden Fachpartner darf nur im Rahmen der Anfrage und transparent erfolgen.

VorprüfungGrundstück, Abstände und sinnvolle Anbauposition
VorprüfungÖffnung und Tragwerksanschluss zum Bestand
VorprüfungFundament, Dach, Fassade und technische Übergänge

Der kritische Punkt

Der Anschluss an den Bestand entscheidet

Ein Anbau ist nicht einfach ein kleines neues Haus. Die anspruchsvollsten Punkte liegen meist dort, wo neu und alt zusammentreffen.

Tragwerk & Öffnung

Früh definieren, nicht erst in der Ausführung improvisieren.

Dach & Entwässerung

Früh definieren, nicht erst in der Ausführung improvisieren.

Luftdichtheit & Wärmebrücken

Früh definieren, nicht erst in der Ausführung improvisieren.

Haustechnik & Höhen

Früh definieren, nicht erst in der Ausführung improvisieren.

Spricht dafür

  • Wenn zusätzlicher Wohnraum auf Erdgeschoss- oder Geschossebene direkt an den Bestand anschließen soll.
  • Wenn Grundstück und Gebäudestruktur eine funktionale Erweiterung zulassen.
  • Wenn Vorfertigung und ein vergleichsweise leichtes Tragwerk zum Bauablauf passen.

Vorher kritisch prüfen

  • Wenn die Erweiterung wichtige Belichtung, Gartenbezug oder Erschließung des Bestands verschlechtert.
  • Wenn Grundstücks- oder planungsrechtliche Randbedingungen den gewünschten Baukörper nicht zulassen.
  • Wenn sich das Raumproblem mit einer internen Grundrissänderung deutlich einfacher lösen lässt.

Varianten

Nicht jede Lösung passt zu jedem Bestand

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Mehrgeschossiger Erweiterungsbau

Bietet mehr Flächenpotenzial, verlangt aber eine engere Abstimmung von Tragwerk, Deckenanschlüssen, Rettungswegen, Fassade und Haustechnik.

03

Verbindungsbau

Gezielter Baukörper zwischen Nutzungsbereichen; Übergänge und Bewegungen der Bauteile müssen sauber geplant werden.

Bestandsprüfung

Was vor einer belastbaren Planung geklärt werden sollte

Die entscheidenden Fragen hängen am konkreten Gebäude. Ein gutes Erstgespräch sammelt deshalb nicht nur Wünsche, sondern auch technische Randbedingungen.

Grundstück

Bauflucht, Abstände, Gelände, Zufahrt und verfügbare Fläche bestimmen die realistische Kubatur.

Bestandsöffnung

Neue Durchgänge können tragende Wände, Stürze, Deckenränder oder Aussteifung betreffen.

Höhen

Fußboden, Decken, Dachentwässerung und Gelände müssen ohne problematische Stufen und Anschlüsse zusammenpassen.

Bauphysik

Wärmebrücken, Luftdichtheit und Feuchteschutz sind besonders an der Naht zwischen neu und alt wichtig.

Konstruktion

Der Gebäudeanschluss ist das zentrale Detail

  1. Das Fundament des Anbaus wird passend zu Baugrund, Lasten und Bestand geplant; unterschiedliche Setzungen sind zu berücksichtigen.
  2. Öffnungen im Bestand brauchen eine tragfähige Lösung für Lastumlagerung und Aussteifung.
  3. Wand- und Dachaufbauten müssen an Fenster, Bestand und Entwässerung dauerhaft anschließen.
  4. Elektro, Heizung, Lüftung und Sanitär sollten vor der Vorfertigung mit dem Raumkonzept koordiniert werden.

Projektablauf

Von der Idee zur belastbaren Ausführung

Eine gute Reihenfolge reduziert Rückfragen, Nachträge und teure Planungswechsel.

Flächenziel definieren

Nutzung, gewünschte Quadratmeter und Beziehung zu den bestehenden Räumen klären.

Bestand und Grundstück prüfen

Geometrie, Tragstruktur, Höhen, Baugrund und baurechtliche Randbedingungen erfassen.

Anschlusskonzept entwickeln

Öffnung, Fundament, Hülle und Haustechnik im Entwurf zusammenführen.

Planung und Nachweise

Genehmigung, Statik und bauphysikalische Details vor der Fertigung konkretisieren.

Montage und Ausbau

Baustellenlogistik so planen, dass Eingriffe in den bewohnten Bestand kontrolliert ablaufen.

Kosten

Welche Faktoren den Preis beeinflussen

Bewusst keine pauschalen Quadratmeterpreise: Bei Bestandsprojekten können gleiche Flächen sehr unterschiedliche Eingriffe erfordern.

  • Größe, Geschossigkeit und Geometrie des Anbaus
  • Art und Umfang der Öffnung zum Bestand
  • Fundamentierung und Grundstückszugänglichkeit
  • Fensterflächen, Fassaden- und Ausbaustandard
  • Haustechnik- und Dachanschlüsse

Risiken

Typische Planungsfehler

  • Der Anbau wird als isolierter Neubau geplant, ohne die Bestandsanschlüsse früh zu lösen.
  • Innen- und Außenhöhen werden erst nach dem Entwurf abgeglichen.
  • Leitungswege kollidieren mit Tragwerk oder luftdichten Ebenen.
  • Der vermeintliche Flächengewinn verschlechtert Belichtung und Wege im Bestand.

Förderung mitdenken

Energetische Maßnahmen können förderfähig sein

Bei Aufstockung, Anbau und Dachausbau können Maßnahmen an Dach, Außenwand, Fenstern oder anderen Teilen der Gebäudehülle in Förderprogramme fallen. Förderfähig ist jedoch nicht automatisch das komplette Holzbauprojekt.

Förderprogramme & Rechner ansehen

Baurecht Dortmund / NRW

Genehmigung nicht pauschal versprechen

Die BauO NRW wurde zum 1. September 2026 geändert. Je nach Vorhaben kommen verfahrensfreie Tatbestände, Genehmigungsfreistellung oder ein Genehmigungsverfahren in Betracht. Die konkrete Einordnung hängt vom Projekt ab.

Zuletzt fachlich geprüft: September 2026

Für Bauanträge verweist die Stadt Dortmund auf das Bauportal.NRW für digitale Einreichungen. Vorhaben am Bestand sollten vor Ausführung projektspezifisch eingeordnet werden.

Häufige Fragen

Fragen vor der Projektanfrage

Was ist bei einem Holzanbau besonders kritisch?

Der Anschluss an den Bestand: Tragwerk, Öffnungen, Höhen, Dach, Luftdichtheit, Wärmebrücken und Haustechnik müssen aufeinander abgestimmt werden.

Ist Holz für einen Anbau immer die beste Bauweise?

Nein. Holz kann Vorfertigung und ein leichtes Tragwerk ermöglichen, die passende Bauweise hängt aber von Entwurf, Bestand, Baugrund, Brandschutz und weiteren Projektanforderungen ab.

Welche Informationen helfen für die erste Anfrage?

Bestandsgrundriss, Fotos der möglichen Anbauseite, grobe Wunschfläche, Nutzung und vorhandene Planunterlagen machen die Vorprüfung deutlich aussagekräftiger.

Projektanfrage

Wohnraumerweiterung besprechen

Beschreibe Bestand und Ziel möglichst konkret. Die Angaben helfen, das Vorhaben fachlich zu qualifizieren, bevor Angebote verglichen werden.

  • Keine „Angebot in 60 Sekunden“-Versprechen bei komplexen Bauvorhaben.
  • Die Angaben dienen zuerst der Qualifizierung und technischen Vorprüfung.
  • Ausführender Fachpartner und Leistungsumfang werden vor einer Beauftragung transparent benannt.
Optional: bis zu 3 Dateien, je max. 2 MB, zusammen max. 3,5 MB.

Pflichtfelder sind mit * markiert. Keine Weitergabe zu Werbezwecken; eine Weitergabe an einen ausführenden Fachpartner darf nur im Rahmen der Anfrage und transparent erfolgen.